„Ich wünschte um deinetwillen, dass du mich nie getroffen hättest“, sage ich beinahe frostig.
„Und um deinetwillen?“
Ich sah sie lange an und erklärte dann, in ruhigerem Ton: „Ich werde es nie bedauern, dass ich dich kennen gelernt habe. Aber solange du etwas für mich empfindest, bist du in ernsthafter Gefahr. Du musst fortgehen und darfst mich nie wieder treffen oder auch nur an mich denken.“ Ich hielt inne, blickte zu Boden. „Es tut mir alles so unsäglich Leid.“
Es folgte ein langes Schweigen.
„Und das war es dann?“, fragte Viola schließlich leise. „Wir werden es nie wissen, nie die Chance haben, es heraus zu finden?“
„Nie. Diogenes ist immer noch da draußen. Wenn er glaubt, dass noch irgendeine Verbindung, überhaupt irgendetwas zwischen uns besteht, wird er dich töten. Du musst sofort abreisen. Kehr zurück nach Capraia, mach weiter wie bisher, sag jedem – einschließlich deinem Herzen -, wie absolut gleichgültig ich dir bin.“
Bei dieser Erinnerung kommt mir ein Gedanke: Wäre ich meinem Bruder gleichgültig, würde er dann sein Leben daran verschwenden, mich und meine Lieben auszulöschen?
Hochachtungsvoll,
Ihr Aloysius Pendergast
Es kann nur einen geben:
Die Gebrüder Pendergast bekämpfen sich weiter. Am 22. August 2007 kommt der 3. Teil der "Bruder-Trilogie" in den Buchhandel. Freuen Sie sich auf den Showdown:
Douglas Preston & Lincoln Child "Maniac - Fluch der Vergangenheit"
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