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Special Agent Pendergast Special Agent Pendergast

 

Pendergast Blog

 

27.06.2007 | Erste Nachricht

Liebe Leser,

mir ist zugetragen worden, dass es überall auf der Welt eine nicht geringe Anzahl von Menschen gibt, die an meinen Erlebnissen als FBI-Agent Interesse haben. Man sagte mir, es gibt sogar einige Millionen von Ihnen, die auf die Fortsetzungen meiner, nun ja, Abenteuer warten.

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30.06.2007 | Ich befinde mich im Untersuchungsgefängnis...

Gerry Fecteau hat Angst vor mir, das sehe ich in seinen Augen. Der Wärter knallt die Tür zu meiner Einzelzelle zu, was ein ohrenbetäubendes Dröhnen im gesamten dritten Stock von Herkmoor 3 auslöst. Ich bin der Gefangene Nummer 44, und ich weiß, dass die Wärter über mich reden....



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09.07.2007 | Isoliert im Hochsicherheitstrakt: Ich sitze in der High-Tech-Falle.

Herkmoor kannte ich bereits, bevor ich hergebracht wurde. Einige meiner „ehemaligen Klienten“ sitzen hier. Der Gefängniskomplex bedeckt eine Fläche von mindestens acht Hektar, besteht aus drei flachen, großen Gebäudeblöcken, u-förmig angeordnet...



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16.07.2007 | Psychoterror aus der Nachbarzelle: Sie haben mich neben den Trommler gelegt.

Ich sitze auf meiner Matratze und lausche den leisen, schnellen Klangfolgen aus der Nachbarzelle 45. Ba-da-ba-da-ditti-ditti-bap-bap-happa-happa-bi-bop-bi-bop-ditti-ditti-bumm!...



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27.07.2007 | Das Leiden des Trommlers:Wie ich zum Perkussion-Fan wurde.

itti-tapp-tapp-da-da-dadadada-plopp! Dit-ditti-dit-ditti-dap! Dit-ditti ... Was ich über den Mann erfahre, ist nichts, das man in Worte fassen kann; es ist der Sprache nicht zugänglich, ebenso wenig wie psychologischen Theorien, psychotherapeutischen oder auch medikamentösen Behandlungen.



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10.08.2007 | Ein Laserstrahl an meiner Zellenwand. Ich erhalte eine Nachricht

Ich warte, bis um Punkt vier Uhr morgens ein tanzender grüner Lichtpunkt auf die gegenüberliegende Wand fällt, kurz hin und her flackert und schließlich zum Stillstand kommt. Es handelt sich um den Strahl eines grünen DPSS-Laser 532nm...



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17.08.2007 | Agent Coffey nimmt mich in die Mangel: Ich fühle mich wie in einem Alptraum

Unterdessen sind unaussprechliche Dinge geschehen. Jemand hat dafür gesorgt, dass es zu einem Zusammentreffen mit einem meiner „ehemaligen Klienten“ kam. Beim Freigang in Hof 4 haben sie mir Carlos Lacarra und seine Truppe auf den Hals gehetzt.



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18.08.2007 | Agent Coffey beim Verhör in Zelle 44: Soll ich gestehen?

„Also gut“, sage ich und tue so, als wollte ich jetzt mein Geständnis in der Mordsache ablegen. Ich sehe, wie in Coffey ein Triumphgefühl aufwallt. „Spencer Coffey”, fahre ich fort, und mein honigweicher Tonfall trieft vor Unterwürfigkeit.



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18.08.2007 | Aus, Schluss, vorbei – noch ehe es begann: Wie ich Viola und mir die Liebe verbot

Es wird Zeit, aus diesem unzumutbaren orangefarbenen Overall heraus zu schlüpfen. Es wird Zeit, einen meiner schwarzen Anzüge aus Merinowolle zu tragen. Ich frage mich, wie die Red Sox gespielt haben.



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19.08.2007 | Ein Gedankenfetzen aus der Vergangenheit: Ich erinnere mich plötzlich

„Und was ist mit dir?“, fragte Viola mich im Hochsicherheitstrakt des Krankenhauses Bellevue. „Ich werde wissen, dass du lebst. Das ist genug.“



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20.08.2007 | Was geschah mit Diogenes? Ich sprenge den Panzer der Vergangenheit

Die weiß gestrichene doppelflügelige Haustür der Villa in der Dauphine Street steht offen, führt in die prachtvolle Eingangshalle. Normalerweise empfinde ich es als besänftigend, beruhigend, diesen Erinnerungspalast zu betreten:



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21.08.2007 | Das Drama der Gebrüder Pendergast: Ich begegne einer Bestie

Kurz darauf liegen überall auf dem Teppich Splitter aus Blei. Nun versperrt nur noch das schwere Schloss den Zutritt zum Raum hinter der Tür. Zum Zimmer von Diogenes, meinem Bruder.



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28.08.2007 | Das Grauen von New Orleans: Ich steige hinab in die Abgründe

Die Villa verfügt als eines der wenigen Häuser in New Orleans über ein unterirdisches Geschoss. Geschaffen haben es unter großen Mühen und zu hohen Kosten jene Mänche, die das Gebäude ursprünglich errichtet und die Wände mit Platten aus gehämmertem



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05.09.2007 | Letzte Nachricht

Liebe Leser, es mag Ihnen vielleicht nicht sonderlich behagen, aber an dieser Stelle muss ich, Aloysius, wirklich aufhören, aus dem Gefängnis und aus meiner Vergangenheit zu plaudern.



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REMINDER

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